„Nur Eine Stunde Ruhe – Une heure de tranquillité“ , das ist der Originaltitel der von Autor Florian Zeller geschriebenen Komödie. Das kurzweilige Stück erzählt vom Protagonisten „Thomas“, der sich ein angenehmes Wochenende mit einer neu angeschafften, lang gesuchten Jazz- Platte gestalten möchte, jedoch auf kuriose Weise immer wieder davon abgehalten wird.
Ursprünglich als französische Filmkomödie gezeigt, präsentiert die Volksspielbühne Rissen mit Ute Junge in der Regie jetzt „Een Stünn Lang Roh“ als turbulentes, sprachlich buntes Stück in nieder- und hochdeutscher Sprache, verfeinert mit französischem, portugiesischem und polnischem Akzent, um den Sprachcocktail perfekt zu machen. Doch: Egal ob mit Plattdeutsch vertraut oder nicht, hier hat jeder seinen Spaß und mancher kann sogar ein wenig lernen.
Das Stück feiert am Samstag den 2. April 2016 um 19:00 Premiere in der Aula der Schule Iserbarg, Iserbarg 2, 22559 Hamburg.
Weitere Termine finden Sie auf http://www.volksspielbuehne.de/90-aktuelle-nachrichten/117-een-stuenn-lang-roh




Nach Meinung der IFI (Initiativen für erfolgreiche Integration Hamburg) ist das Kernziel der erfolgreichen Integration von Flüchtlingen bei der Wohnungsbauplanung von Senat und Wohnungswirtschaft erneut nicht beachtet worden.
In der Idee des Senats eines separaten Wohnungsbauprogramms für Flüchtlinge, das nicht im Wettbewerb zum normalen Wohnungsbauprogramm steht, sieht IFI eine klare Gegenposition zu erfolgreicher Integration: „Wir brauchen kein Wohnungsbauprogramm für Flüchtlinge. Wir brauchen mehr Anstrengung im Wohnungsbau für alle Wohnungssuchenden.“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Mit einem separaten Wohnungsbauprogramm für Flüchtlinge würde man einer Dezentralisierung entgegenwirken. Auch Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) bezieht Stellung: „Ja, ich bin gegen ein eigenes Wohnungsbauprogramm für Flüchtlinge. Das würde nur zu Ghettos führen und eine Neiddebatte auslösen.“
So müssen Flüchtlinge nach Meinung der IFI gleichen Anspruch auf Sozialwohnungen des normalen Wohnungsmarktes haben wie ihre deutschen Mitbewerber. Daher fordert der Dachverband IFI jetzt eine Weiterentwicklung der geförderten Mietwohnungen zu einer 4/4 Lösung. Das bedeutet, geförderte Mietwohnungen würden aufgeteilt in
¼ für geförderten Wohnungsbau für Flüchtlinge
¼ für geförderten, sozialen Wohnungsbau
¼ für frei finanzierten Wohnungsbau für freie Vermietung
¼ für Eigentumsbildung
Das entspräche etwa 2000 bis 2.500 Wohnungen für Flüchtlinge pro Jahr.
Man darf gespannt sein auf die weiteren Entwicklungen in dieser Debatte und die endgültigen Lösungen, um geflüchtete Menschen auch im Hinblick auf ihre Wohnsituation gelungen zu integrieren.